ALPHAUS Immobilienbewertung — Sachverständigengesellschaft für Immobilienbewertung

18. August 2026 · 9 Min. Lesezeit · Von Niko Caspers, Geschäftsführer

Wertgutachten fürs geerbte Haus: Was es kostet — und ab welcher Differenz zum Finanz­amts­wert es sich rechnet

Wer nach den Kosten eines Wertgutachtens im Erbfall sucht, findet vor allem Prozentspannen: 0,5 bis 1,5 Prozent des Immobilienwerts. Bei oberbayerischen Hauspreisen wird aus dieser Formel schnell ein fünfstelliger Betrag — dabei geht es auch anders. Was das Gutachten für ein geerbtes Haus zum Festpreis kostet, welche Faktoren den Preis bestimmen und ab welcher Differenz zum Bescheidwert sich das Honorar rechnet.

Die kurze Antwort

Ein Verkehrswertgutachten für ein geerbtes Einfamilienhaus kostet bei uns ab 3.850 € inklusive Mehrwertsteuer — als verbindlicher Festpreis, der vor der Beauftragung schriftlich feststeht. Grundlage der Kalkulation ist die BVS-Honorarrichtlinie Immobilienbewertung 2026, die das Honorar nach dem Wert des Bewertungsgegenstands staffelt: bis 300.000 € Objektwert 3.850 €, bis 1.000.000 € ab 4.082 €, darüber auf Anfrage. Die Wertklasse legen wir vor der Beauftragung fest; der Preis ändert sich nicht mehr, wenn das Gutachten später zu einem höheren Wert kommt. Ein Kurzgutachten beginnt bei 1.950 €, genügt aber nur für die private Verständigung unter Erben — für den Nachweis eines niedrigeren Werts gegenüber dem Finanzamt nach § 198 BewG verlangt die Finanzverwaltung das vollständige Verkehrswertgutachten. Ob sich das Honorar rechnet, entscheidet die Differenz zwischen dem Wert im Feststellungsbescheid und dem tatsächlichen Marktwert: Jede Korrektur um 10.000 € spart bei 19 % Erbschaftsteuersatz rund 1.900 €.

Die verbreitete Prozentformel — 0,5 bis 1,5 Prozent des Immobilienwerts — ist keine Gebührenordnung, sondern ein Preismodell, das Sie nicht akzeptieren müssen: Seit die Honorarordnung für Wertermittlungen 2009 aufgehoben wurde, sind Honorare frei verhandelbar. Was unser Haus im Erbfall im Einzelnen leistet, zeigt die Seite Immobilienbewertung bei Erbschaft.

Festpreise nach Zweck: Welches Gutachten der Erbfall verlangt

„Erbschaft“ ist kein einheitlicher Bewertungszweck. Hinter dem Anlass stehen drei typische Situationen, die unterschiedliche Formate verlangen — und damit unterschiedliche Kosten. Die Grundregel: Sobald das Finanzamt, ein Gericht oder ein Pflichtteilsberechtigter das Ergebnis prüfen wird, führt am Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB kein Weg vorbei. Nur für die einvernehmliche Verständigung innerhalb der Familie genügt das günstigere Kurzgutachten.

Zweck im ErbfallErforderliches FormatFestpreis inkl. MwSt.
Nachweis eines niedrigeren Werts gegenüber dem Finanzamt (§ 198 BewG)Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGBab 3.850 €
Pflichtteil, Streit in der Erbengemeinschaft, gerichtliche AuseinandersetzungVerkehrswertgutachten nach § 194 BauGBab 3.850 € (über 300.000 € Objektwert ab 4.082 €)
Einvernehmliche Verständigung unter Erben, private EntscheidungsgrundlageKurzgutachtenab 1.950 €

Warum Prozent-Honorare gerade beim Erbe teuer werden

Banken- und Portal-Ratgeber beziffern Gutachtenkosten üblicherweise als Anteil am Immobilienwert. Was das in unserer Region bedeutet, zeigen die amtlichen Marktdaten: Nach dem Immobilienmarktbericht Bayern 2026 des Oberen Gutachterausschusses lag das durchschnittliche Preisniveau weiterverkaufter Ein- und Zweifamilienhäuser 2025 in der Stadt München bei 1.250.000 €, im Landkreis Dachau bei 850.000 € und im Landkreis Traunstein bei 735.000 €. Ein Honorar von einem Prozent entspräche beim durchschnittlichen Münchner Haus 12.500 €. Zum Vergleich: Unser Verkehrswertgutachten für ein Einfamilienhaus kostet 3.850 € bis zu einem Objektwert von 300.000 € und ab 4.082 € bis 1.000.000 €. Die Staffel der BVS-Honorarrichtlinie Immobilienbewertung 2026, nach der wir kalkulieren, wirkt damit degressiv: Gemessen am Objektwert sind 3.850 € bei 300.000 € rund 1,3 Prozent, 4.082 € bei 1.000.000 € nur noch rund 0,4 Prozent. Je wertvoller das geerbte Haus, desto größer der Abstand zum Prozenthonorar.

Der Festpreis hat neben der Kostensicherheit einen zweiten Effekt, der im Erbfall zählt: Die Wertklasse und damit das Honorar legen wir vor der Beauftragung fest — der Preis ändert sich nicht mehr, wenn das Gutachten später zu einem höheren Wert kommt. Der Sachverständige hat damit kein wirtschaftliches Interesse an einem hohen oder niedrigen Wert; die Zahl folgt allein den normierten Verfahren der Immobilienwertermittlungsverordnung. Gegenüber Miterben, die auf das Ergebnis unterschiedlich hoffen, und gegenüber dem Finanzamt, das jede Annahme prüft, ist das ein sachliches Argument.

Wovon der Festpreis im Erbfall tatsächlich abhängt

Den Festpreis, den wir Ihnen vor der Beauftragung nennen, bestimmt zuerst der Objektwert: bis 300.000 € kostet das Verkehrswertgutachten 3.850 €, bis 1.000.000 € ab 4.082 €, darüber nennen wir den Preis auf Anfrage. Nicht die Objektart entscheidet, sondern die Wertklasse — ein Mehrfamilienhaus oder ein Wohn- und Geschäftshaus liegt allerdings praktisch immer über 300.000 € Objektwert und damit in der zweiten Klasse. Welche Klasse greift, schätzen wir vor der Beauftragung aus Lage, Größe, Baujahr und Zustand ab; sie steht damit fest, bevor die Bewertung beginnt. Hinzu kommen Zuschläge für besonderen Aufwand, die die Honorarrichtlinie ausweist — im Erbfall sind vor allem drei Punkte relevant.

Der erste ist die Unterlagenlage des Nachlasses, der Punkt, der Erbfälle von anderen Bewertungsanlässen unterscheidet: Baupläne, Wohnflächenberechnung und Modernisierungsnachweise liegen häufig nicht vor, weil sie beim Erblasser über Jahrzehnte nicht gebraucht wurden. Fehlende Dokumente beschafft der Sachverständige über Behördenauskünfte, fehlende Flächenangaben ermittelt er selbst; die Richtlinie sieht dafür einen Zuschlag von 10 bis 30 Prozent vor, die Gebühren der Behörden weisen wir zusätzlich als Auslagen vorab im Angebot aus. Der zweite Punkt sind die Rechte im Grundbuch: Gerade bei geerbten Häusern sind Wohnrechte oder ein Nießbrauch — etwa zugunsten des überlebenden Elternteils — häufig eingetragen und müssen wertmindernd mitbewertet werden; dafür nennt die Richtlinie 20 bis 50 Prozent. Dieser Aufwand ist zugleich oft der größte Hebel gegen den pauschalen Finanzamtswert.

Der dritte Punkt ist der Stichtag: Bewertet wird auf den Todestag des Erblassers, auch wenn der Auftrag Monate später erteilt wird. Der Sachverständige rekonstruiert den Zustand zum Stichtag aus Unterlagen, Fotos und dem Ortstermin; eine belastbare Aussage zum Wert treffen wir deshalb grundsätzlich erst nach der Besichtigung vor Ort — die kostenfreie Ersteinschätzung vorab betrifft das Korrekturpotenzial und den Festpreis, nicht den Wert selbst. Einen Zuschlag von 20 bis 30 Prozent löst der Stichtag erst aus, wenn mehrere zurückliegende Stichtage zu bewerten sind; der Regelfall des einen Todestags bleibt ohne.

Wann sich das Gutachten rechnet: die Differenz zum Bescheidwert

Das Finanzamt bewertet geerbte Immobilien im typisierten Massenverfahren — ohne Besichtigung, mit pauschalen Parametern, die Sanierungsstau, ungünstige Grundrisse oder eingetragene Rechte nicht erfassen. Warum die typisierten Werte deshalb regelmäßig zu hoch ausfallen und wie die beiden Nachweiswege des § 198 BewG im Detail funktionieren, haben wir im Ratgeber Immobilienwert vom Finanzamt zu hoch beschrieben — hier geht es um die Kostenseite dieser Entscheidung.

Die Rechnung ist überschaubar: Bei 19 % Erbschaftsteuersatz spart jede Wertkorrektur um 10.000 € rund 1.900 € Steuern. Ein Gutachten ab 3.850 € hat sich damit rechnerisch ab einer Korrektur von rund 20.300 € bezahlt gemacht; deutlich wird der Effekt ab einer Differenz von rund 60.000 € zwischen Bescheidwert und realistischem Marktwert. Dann stehen dem Honorar in der Regel Ersparnisse im hohen vierstelligen oder fünfstelligen Bereich gegenüber.

Voraussetzung ist, dass überhaupt Steuer anfällt: Bleibt der Erwerb innerhalb der persönlichen Freibeträge (Ehepartner 500.000 €, Kinder je 400.000 €) oder geht das Familienheim steuerfrei über, spart das Gutachten keine Steuern — dann raten wir von der Beauftragung ab. Bei oberbayerischen Preisniveaus sind die Freibeträge allerdings schnell überschritten: Schon das durchschnittliche weiterverkaufte Ein- und Zweifamilienhaus lag 2025 im Landkreis Berchtesgadener Land bei 715.000 € (Immobilienmarktbericht Bayern 2026 des Oberen Gutachterausschusses) — mehr, als ein allein erbendes Kind steuerfrei erwerben kann. Diese Vorprüfung nehmen wir in der kostenfreien Ersteinschätzung vor; wie sich Steuerklasse, Freibetrag und Steuersatz im Einzelnen zusammensetzen, rechnet der Ratgeber Erbschaftsteuer auf Immobilien berechnen vor. Die steuerliche Würdigung Ihres Falls bleibt Aufgabe Ihres Steuerberaters.

Fristen im Erbfall — und was sie für die Kosten bedeuten

Drei Fristen strukturieren den Erbfall aus Bewertungssicht. Keine davon zwingt zu einem teuren Eilgutachten — aber jede versäumte Frist kann den Nachweis des niedrigeren Werts unmöglich machen und damit ein Vielfaches des Gutachtenhonorars kosten.

FristRechtsgrundlageBeginn
Anzeige des Erwerbs beim Finanzamt: drei Monate§ 30 ErbStGKenntnis vom Erbanfall
Einspruch gegen den Feststellungsbescheid: ein Monat§ 355 AOBekanntgabe des Bescheids
Kaufpreis als Nachweis des niedrigeren Werts: ein Jahr vor oder nach dem Stichtag§ 198 BewGBewertungsstichtag (Todestag des Erblassers)

Die Monatsfrist erzwingt kein Eilgutachten

Für die Kosten heißt das konkret: Die Einspruchsfrist von einem Monat gilt für den Einspruch, nicht für das Gutachten. Der fristgerechte Einspruch — in der Regel durch Ihren Steuerberater — wahrt Ihre Rechte; das Gutachten reichen Sie anschließend im laufenden Einspruchsverfahren nach. Ein Verkehrswertgutachten stellen wir innerhalb von 4 bis 6 Wochen fertig, sofern alle behördlichen Auskünfte und Unterlagen vorliegen; Fälle mit laufender Einspruchsfrist priorisieren wir. Auf Ihre Anfrage antworten wir bis zum nächsten Werktag mit einem verbindlichen Festpreisangebot — ein Aufpreis für die Fristsituation fällt nicht an.

Wer die Kosten trägt — und was davon abziehbar ist

Wer zahlt, bestimmt der Auftrag. Beauftragt die Erbengemeinschaft das Gutachten gemeinsam. Der Regelfall, wenn eine neutrale Wertbasis für die Auseinandersetzung gebraucht wird —, trägt sie die Kosten gemeinsam; im Innenverhältnis werden sie üblicherweise nach Erbquoten verteilt. Beauftragt ein einzelner Erbe das Gutachten allein, etwa um den Feststellungsbescheid anzugreifen oder seinen Auszahlungsanspruch zu beziffern, trägt er das Honorar zunächst selbst. Wie die Auseinandersetzung in der Erbengemeinschaft insgesamt abläuft, beschreibt der Ratgeber Erbengemeinschaft: Haus und Auszahlung.

Steuerlich können die Gutachtenkosten als Nachlassverbindlichkeit nach § 10 Abs. 5 ErbStG abzugsfähig sein und mindern dann den steuerpflichtigen Erwerb — das Honorar senkt in diesem Fall zusätzlich die Bemessungsgrundlage der Steuer, gegen die es antritt. Die verbindliche Beurteilung für Ihren Fall trifft Ihr Steuerberater; auf Wunsch vermitteln wir aus unserem Netzwerk, kostenlos und unverbindlich. Die Beratung erfolgt stets durch die Kanzlei selbst.

Geerbt in Bayern, geerbt im Salzburger Land: zwei Rechtsräume

Alle Festpreise und Rechtsgrundlagen dieses Ratgebers gelten für Immobilien in Deutschland — Verkehrswert nach § 194 BauGB, Verfahren der ImmoWertV, Nachweis nach § 198 BewG. Liegt das geerbte Objekt im Salzburger Land, läuft stattdessen die Verlassenschaftsabhandlung über den Gerichtskommissär, und bewertet wird nach dem österreichischen Liegenschaftsbewertungsgesetz (LBG); auch die Kostenlogik unterscheidet sich. Beides haben wir gesondert dargestellt: das Verfahren im Ratgeber Gutachten in der Verlassenschaft, die Honorare im Ratgeber Kosten der Immobilienbewertung in Österreich. Unsere Sachverständigen bewerten in beiden Rechtsräumen — für grenznahe Erbfälle mit Objekten auf beiden Seiten der Grenze bleibt es damit bei einem Ansprechpartner.

Fazit

Die Kosten eines Wertgutachtens im Erbfall sind kein Prozentsatz Ihres Erbes, sondern ein Festpreis: ab 3.850 € für das Verkehrswertgutachten, das vor dem Finanzamt besteht, ab 1.950 € für das Kurzgutachten zur Verständigung unter Erben. Entscheidend ist die Reihenfolge — erst kostenfrei prüfen lassen, ob die Differenz zum Bescheidwert das Honorar trägt, dann beauftragen. Wir sagen Ihnen auch, wenn sich das Gutachten in Ihrem Fall nicht rechnet.

Kostenlos und unverbindlich · Rückmeldung bis zum nächsten Werktag · Einspruchsfrist: ein Monat ab Bekanntgabe des Feststellungsbescheids (§ 355 AO)

Quellen

Häufige Fragen

Was kostet ein Wertgutachten für ein geerbtes Einfamilienhaus konkret?

Das Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB — das Format, das das Finanzamt für den Nachweis nach § 198 BewG verlangt — beginnt bei uns bei 3.850 € inklusive Mehrwertsteuer; das gilt bis 300.000 € Objektwert, bis 1.000.000 € beginnt der Festpreis bei 4.082 €, darüber nennen wir ihn auf Anfrage. Ein Kurzgutachten für die interne Verständigung unter Erben kostet ab 1.950 €. Grundlage der Kalkulation ist die BVS-Honorarrichtlinie Immobilienbewertung 2026. Die Wertklasse legen wir vor der Beauftragung fest; der Preis ändert sich nicht mehr, wenn das Gutachten später zu einem höheren Wert kommt. Hinzu kommen können Zuschläge für eingetragene Rechte oder die Beschaffung von Unterlagen sowie Auslagen für Behördengebühren — beides weisen wir vorab im Angebot aus.

Wer trägt die Kosten für das Gutachten im Erbfall?

Der Auftraggeber. Beauftragt die Erbengemeinschaft gemeinsam, werden die Kosten im Innenverhältnis üblicherweise nach Erbquoten verteilt; beauftragt ein einzelner Erbe für seine eigenen Zwecke, trägt er das Honorar zunächst selbst. Steuerlich können die Gutachtenkosten als Nachlassverbindlichkeit nach § 10 Abs. 5 ErbStG abzugsfähig sein — die verbindliche Beurteilung für Ihren Fall trifft Ihr Steuerberater.

Reicht ein Kurzgutachten als Wertnachweis im Erbfall?

Nein — für das Finanzamt brauchen Sie das vollständige Verkehrswertgutachten, und genau das erstellen wir. Es ist nach der ImmoWertV aufgebaut und stammt von einem Sachverständigen, den eine nach DIN EN ISO/IEC 17024 akkreditierte Stelle zertifiziert hat; diesen Weg nennt das Bewertungsgesetz für den Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts (§ 198 Abs. 2 BewG). Ein Kurzgutachten ist für die private Verständigung unter Erben gedacht; reichen Sie es beim Finanzamt ein, wird es zurückgewiesen, und das Honorar war umsonst. Welches Format Ihr Fall braucht, sagen wir Ihnen vor der Beauftragung. Jetzt Gutachten anfragen

Ab welcher Differenz zum Finanzamtswert rechnet sich das Honorar?

Zwei Bedingungen müssen zusammenkommen: Der Bescheidwert liegt mehr als rund 60.000 € über dem realistischen Marktwert, und der persönliche Freibetrag ist überschritten. Dann übersteigt die Steuerersparnis das Honorar deutlich — bei 19 % Steuersatz spart jede Wertkorrektur um 10.000 € rund 1.900 €. Bleibt der Erwerb innerhalb der Freibeträge, brauchen Sie kein Gutachten. Genau das prüfen wir vor der Beauftragung kostenfrei — und raten ab, wenn sich der Aufwand für Sie nicht rechnet.

Muss das Gutachten innerhalb der Einspruchsfrist fertig sein?

Nein. Die Monatsfrist des § 355 AO gilt für den Einspruch gegen den Feststellungsbescheid, nicht für das Gutachten: Der fristgerechte Einspruch wahrt Ihre Rechte, das Gutachten reichen Sie im laufenden Einspruchsverfahren nach. Wir stellen ein Verkehrswertgutachten innerhalb von 4 bis 6 Wochen fertig, sofern alle behördlichen Auskünfte und Unterlagen vorliegen, und priorisieren Fälle mit laufender Frist; unser Festpreisangebot erhalten Sie verbindlich bis zum nächsten Werktag.

Kann ich mir das Gutachten sparen, wenn das Haus ohnehin verkauft wird?

Als Nachweis kann nach § 198 BewG regelmäßig auch ein tatsächlich erzielter Kaufpreis dienen, wenn der Verkauf im gewöhnlichen Geschäftsverkehr innerhalb eines Jahres vor oder nach dem Stichtag gelingt. Gewissheit haben Sie dabei erst nach dem Notartermin — ob der Preis unter dem Bescheidwert liegt und das Jahresfenster hält, wissen Sie vorher nicht. Das Gutachten vor dem Verkauf liefert beides: einen fundierten Angebotspreis für die Vermarktung und einen Nachweis, der vom Verkaufsverlauf unabhängig ist. Steht der Verkauf ohnehin an, begleitet Sie auf Wunsch die ALPHAUS Immobilien GmbH auch bei der Vermarktung.

Ist ein Gutachten des Gutachterausschusses der sicherere Weg zum Finanzamt?

Sicherheit entsteht über die Begründung — beauftragen Sie dafür uns. Sie bekommen ein vollständiges, nach der ImmoWertV aufgebautes Verkehrswertgutachten, das vor dem Finanzamt besteht; die Fachkunde des Sachverständigen hat eine nach DIN EN ISO/IEC 17024 akkreditierte Stelle geprüft und zertifiziert, und diese Akkreditierung der Stelle nennt das Bewertungsgesetz beim Wertnachweis (§ 198 Abs. 2 BewG). Für Ihre Kalkulation: Der Festpreis steht vorab fest, Rückfragen des Finanzamts sind eingeschlossen, die Fertigstellung dauert in der Regel 4 bis 6 Wochen ab Beauftragung. Ein Gutachten des Ausschusses gäbe es nur auf Antrag (§ 193 Abs. 1 BauGB). Jetzt Festpreis anfragen

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